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Eigentlich hätte ich längst im Flieger nach Marseille sitzen müssen. Doch die Maschine war gestrichen worden, ein Gewitter über Lyon hatte den halben süddeutschen Luftraum lahmgelegt. Also hatte
Ich weiß noch, wie ich am Frankfurter Flughafen stand, als habe ich vergessen, wie man atmet. Draußen regnete es, obwohl Mitte Juni war, und die Ansage aus den
Ich war zweiundsechzig, als ich aufgab, noch einmal so etwas wie Nähe zu suchen. Nicht aus Bitterkeit – mein Mann war vor neun Jahren gestorben, und mit ihm
Ich bin 64 und lebe seit achtunddreißig Jahren in einem Reihenhaus in Münster, gleich hinter der Aa, wo im November immer dieser modrige Laubgeruch aus dem Kanal hochzieht.
Heinrich Vogt hatte fast dreißig Jahre gebraucht, um aus einer Schrottplatzfirma an der Ostseeküste ein Unternehmen mit sechzig Angestellten zu machen. Er reparierte Segelboote, dann baute er sie,
Zwölf Jahre lang hatte Helmut Kranz eine eiserne Regel: In seine Fahrerkabine kommt niemand rein. Keine Anhalter, keine Kollegen, keine Schwäger, die „ach, wir fahren doch dieselbe Strecke“
# Die Hundesteuer für Bello Der Anruf kam an einem Dienstag, kurz nach halb acht morgens. Ich stand gerade in der Küche, der Kaffee lief durch, und im
Marianne Ostholt stand jeden Morgen um sieben Uhr auf dem Balkon ihrer Wohnung in der Hafenstraße in Lübeck und sah auf die Trave hinaus, bevor sie den Kaffee
Sonja, du fragst mich, warum ich das mit dem Hof gemacht habe. Ich erzähl's dir, aber nur einmal, dann ist gut. Ich bin Kai, achtunddreißig, Kfz-Meister, und die
Ich heiße Jonas Vahrenkamp, ich bin vierunddreißig, und ich habe elf Jahre lang die Autowerkstatt meines Schwiegervaters geführt, bevor meine Schwiegermutter sie mir wieder wegnahm. Ich weiß, wie
