Sonnenschirm
Mein Mann Torben und ich haben eine klare Absprache, was Geld angeht. Wir zahlen einen festen Betrag auf unser Gemeinschaftskonto – davon gehen Miete, Essen und die Nebenkosten
Mira hörte, wie der Schlüssel im Schloss klackte. Leise. Zögernd. Fast so, als wäre derjenige, der da draußen stand, sich nicht sicher, ob er überhaupt noch eintreten durfte.
Julia drückte das Handy ans Ohr und starrte auf den regennassen Asphalt vor der überfüllten S-Bahn-Station. Sie war gerade aus der stickigen Regionalbahn gestiegen, der Berliner Nieselregen kroch
Die alte Wassermühle am Ortsrand von Bad Orb sah aus, als würde sie beim nächsten Sturm einfach umfallen. Genau das gefiel Thomas am meisten daran. Endlich ein Projekt,
Jeden Morgen um kurz nach sechs schwingt sich Corinna auf ihr Trekkingrad. Dieselbe Runde, derselbe Rhythmus. Am Bäcker in der Lindenstraße vorbei, durch die Unterführung, links in den
Mila Bauer drückte sich mit dem Rücken gegen das kalte Holz der alten Schaukel. Der Regen vom Vormittag tropfte noch leise von den Ketten, und ihre Wimpern waren
Sie war irgendwann einfach aus der Reihenhaussiedlung verschwunden. Nicht, weil man sie schlecht behandelt hätte – der Napf war immer voll, das Körbchen weich. Aber dieses ewige Türenknallen,
„Wie lange, Felix?“ – „Eine Woche.“ Der junge Arzt senkte den Blick und presste die Fäuste unter dem Tisch zusammen. Die Hilflosigkeit lastete wie eine Granitplatte auf ihm.
Leni drückte das Geschenk an ihre Brust, als könnte es ihr vom Wind aus den Händen gerissen werden. Ein selbst gebasteltes Mobile aus Muscheln, die wir letzten Sommer
„Versteh doch, Katharina, mit dir ist das, wie mit einem alten Sonnenschirm am Strand. Er spendet Schatten, er steht immer da, aber er ist schon ganz ausgeblichen, und
